Hiking, Trekking, Testtrekking Norwegen, Lysefjord, Winter

Einsames Fjelltrekking in Norwegen

Der Lysefjord bei Schnee und Eis. Das Touristenparadies für einmal menschenleer!

Die neueste Tour der Mammut Alpine School führt an den weltberühmten Lysefjord in Norwegen. Im Sommer pilgern tausende Besucher aus aller Welt hierher, um eine der spektakulärsten Aussichten überhaupt zu geniessen. Die neuntägige Wandertour besucht den Ort im Frühjahr, solange vielerorts noch Schnee liegt und während Wochen keine Menschenseele zu sehen ist. Wir haben mit Jan Reich, Wanderleiter der Mammut Alpine School, über dieses einzigartige Abenteuer gesprochen.

Jan Reich, Bergwanderführer bei der Mammut Alpine School und Abenteurer erzählt von einer ganz besonderen Trekkingtour im Süden Norwegens: Sieben Tage zu Fuss durch eine einsame Fjelllandschaft rund um den Lysefjord. Eindrückliche Bilder sind garantiert.

Jan, was macht die Tour der Mammut Alpine School gerade so besonders?
Wir haben eine klassische Sommer-Trekking-Tour ins Frühjahr mit immer noch winterlichen Bedingungen verlegt. Die Tour ist im Sommer sehr gut begangen, im Winter trifft man im südlichen Teil keine Menschenseele! Übernachtet haben wir in Expeditionszelten und unser Essen selber auf Gaskochern zubereitet. Grundsätzlich wussten wir immer, wo die Tour durchführen sollte, jedoch gab es zeitweise die Herausforderung, dass wir Schneehöhen von bis zu 4 Metern überwinden mussten. Somit sind wir querfeldein auf dem Altschnee gelaufen und haben so unsere eigene Optimal-Route gefunden.

Was sind deine persönlichen Highlights der Tour?
Gleich am ersten Tag steigen wir 4000 Stufen entlang eines alten Wasserrohrs empor. Zwei Drittel der Stufen konnten wir hochlaufen, der oberste Teil war noch komplett von Schnee bedeckt. Das heisst wir mussten selber Stufen schlagen und im Zickzack den Weg hochsuchen. Es war ziemlich steil und dadurch anspruchsvoll, wir wurden aber oben mit der fantastischen Aussicht belohnt.

Ein weiteres Highlight ist der eingeklemmte Stein, der Kjeragbolten. Im Sommer findet man den sofort, da unzählige Schilder darauf hinweisen und bereits 50 Touristen für ein Foto bereit stehen. Im Winter ist er aber gar nicht so einfach zu finden. Da der Stein noch ziemlich eingeschneit war, war es auch zu gefährlich ihn zu betreten. Ein fantastischer Ort.

Die Tour führten wir im Frühjahr mit Sommerausrüstung jedoch bei immer noch winterlichen Bedingungen durch. Wie muss man sich das vorstellen? Und ist das überhaupt sicher?
Sicherheit ist immer unser oberstes Gebot. Wir haben teilweise grosse Schleifen über Bergkämme gemacht anstelle von direkten Routen, um Gefahrenzonen wie lawinengefährdete Hänge zu umgehen. Der Teilnehmer der Tour muss sich auf jeden Fall auf kalte Nächte im Zelt und lange Strecken teilweise knietief im Schnee einstellen.

Das klingt abenteuerlich. Welche Ausrüstung bringen die Teilnehmer dafür mit?
Jeder trägt einen 50 Liter Rucksack mit. Dazu essenziell ist ein leichter Winterschlafsack oder ein dicker Sommerschlafsack, idealerweise ergänzt mit einem Fleece-Inlay. Weiter gehören in den Rucksack eine Softshell- wie auch eine Hardshell-Jacke und Regenhosen. Besonders empfehlen kann ich die neue Convey 3-1 Jacket, die als Kombination aus Daunen- und Hardshell-Jacke immer die richtige Wahl ist und bei der die beiden Schichten auch separat getragen werden können. An die Füsse gehören wasserdichte Bergwanderschuhe mit Gamaschen.

Bei der Ankunft in Norwegen erhalten die Teilnehmer die Zelte, Kochausrüstung und Essen für die Tour. Daher ist es wichtig, dass der Rucksack nur halb gefüllt ist.

Wird denn auf dieser Tour jede Nacht draussen in Zelten geschlafen? Und bei jedem Wetter?
Wir übernachten bei jedem Wetter in unseren Expeditionszelten. Diese sind dafür gemacht, dass sie auch den härtesten Bedingungen standhalten. Nach der Hälfte der Tour bei der Fährstation in Lysebotn übernachten wir eine Nacht in Blockhütten. Dort können alle nassen Kleider getrocknet werden und wir schlafen für eine Nacht in weichen Betten. Die Anlage ist normalerweise nur im Sommer geöffnet, aber wir hatten exklusiv die Möglichkeit, dort zu übernachten. Das einzige, was man jedoch kaufen konnte, war Bier auf dem nahen Campingplatz. Dies, weil zu der Zeit auch einige Bauarbeiter mit Reparaturen vor Ort beschäftigt waren. Für stolze 10 Euro erhielten wir dann einen halben Liter Bier. Ich schmiss dann eine Runde für die Gruppe! Das musste dann aber auch jeder austrinken, ob er Bier mag oder nicht!

Zum Schluss noch für all unsere Leser, die jetzt denken: Das will ich nächstes Jahr auf keinen Fall verpassen! Welche Voraussetzungen müssen Sie für die Teilnahme mitbringen?
Grundsätzlich kann jede einigermassen sportliche Person an dieser Tour teilnehmen. Idealerweise hat der Teilnehmer bereits vorgängig Erfahrungen mit mehrtägigen Wanderungen gesammelt. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist, dass sich der Teilnehmer bewusst ist, über 9 Tage hinweg einen 18 Kilogramm schweren Rucksack tragen zu müssen.

Die neueste Tour der Mammut Alpine School führt an den weltberühmten Lysefjord in Norwegen. Im Sommer pilgern tausende Besucher aus aller Welt hierher, um eine der spektakulärsten Aussichten überhaupt zu geniessen. Die neuntägige Wandertour besucht den Ort im Frühjahr, solange vielerorts noch Schnee liegt und während Wochen keine Menschenseele zu sehen ist. Wir haben mit Jan Reich, Wanderleiter der Mammut Alpine School, über dieses einzigartige Abenteuer gesprochen.

Jan Reich, Bergwanderführer bei der Mammut Alpine School und Abenteurer erzählt von einer ganz besonderen Trekkingtour im Süden Norwegens: Sieben Tage zu Fuss durch eine einsame Fjelllandschaft rund um den Lysefjord. Eindrückliche Bilder sind garantiert.

Jan, was macht die Tour der Mammut Alpine School gerade so besonders?
Wir haben eine klassische Sommer-Trekking-Tour ins Frühjahr mit immer noch winterlichen Bedingungen verlegt. Die Tour ist im Sommer sehr gut begangen, im Winter trifft man im südlichen Teil keine Menschenseele! Übernachtet haben wir in Expeditionszelten und unser Essen selber auf Gaskochern zubereitet. Grundsätzlich wussten wir immer, wo die Tour durchführen sollte, jedoch gab es zeitweise die Herausforderung, dass wir Schneehöhen von bis zu 4 Metern überwinden mussten. Somit sind wir querfeldein auf dem Altschnee gelaufen und haben so unsere eigene Optimal-Route gefunden.

Was sind deine persönlichen Highlights der Tour?
Gleich am ersten Tag steigen wir 4000 Stufen entlang eines alten Wasserrohrs empor. Zwei Drittel der Stufen konnten wir hochlaufen, der oberste Teil war noch komplett von Schnee bedeckt. Das heisst wir mussten selber Stufen schlagen und im Zickzack den Weg hochsuchen. Es war ziemlich steil und dadurch anspruchsvoll, wir wurden aber oben mit der fantastischen Aussicht belohnt.

Ein weiteres Highlight ist der eingeklemmte Stein, der Kjeragbolten. Im Sommer findet man den sofort, da unzählige Schilder darauf hinweisen und bereits 50 Touristen für ein Foto bereit stehen. Im Winter ist er aber gar nicht so einfach zu finden. Da der Stein noch ziemlich eingeschneit war, war es auch zu gefährlich ihn zu betreten. Ein fantastischer Ort.

Die Tour führten wir im Frühjahr mit Sommerausrüstung jedoch bei immer noch winterlichen Bedingungen durch. Wie muss man sich das vorstellen? Und ist das überhaupt sicher?
Sicherheit ist immer unser oberstes Gebot. Wir haben teilweise grosse Schleifen über Bergkämme gemacht anstelle von direkten Routen, um Gefahrenzonen wie lawinengefährdete Hänge zu umgehen. Der Teilnehmer der Tour muss sich auf jeden Fall auf kalte Nächte im Zelt und lange Strecken teilweise knietief im Schnee einstellen.

Das klingt abenteuerlich. Welche Ausrüstung bringen die Teilnehmer dafür mit?
Jeder trägt einen 50 Liter Rucksack mit. Dazu essenziell ist ein leichter Winterschlafsack oder ein dicker Sommerschlafsack, idealerweise ergänzt mit einem Fleece-Inlay. Weiter gehören in den Rucksack eine Softshell- wie auch eine Hardshell-Jacke und Regenhosen. Besonders empfehlen kann ich die neue Convey 3-1 Jacket, die als Kombination aus Daunen- und Hardshell-Jacke immer die richtige Wahl ist und bei der die beiden Schichten auch separat getragen werden können. An die Füsse gehören wasserdichte Bergwanderschuhe mit Gamaschen.

Bei der Ankunft in Norwegen erhalten die Teilnehmer die Zelte, Kochausrüstung und Essen für die Tour. Daher ist es wichtig, dass der Rucksack nur halb gefüllt ist.

Wird denn auf dieser Tour jede Nacht draussen in Zelten geschlafen? Und bei jedem Wetter?
Wir übernachten bei jedem Wetter in unseren Expeditionszelten. Diese sind dafür gemacht, dass sie auch den härtesten Bedingungen standhalten. Nach der Hälfte der Tour bei der Fährstation in Lysebotn übernachten wir eine Nacht in Blockhütten. Dort können alle nassen Kleider getrocknet werden und wir schlafen für eine Nacht in weichen Betten. Die Anlage ist normalerweise nur im Sommer geöffnet, aber wir hatten exklusiv die Möglichkeit, dort zu übernachten. Das einzige, was man jedoch kaufen konnte, war Bier auf dem nahen Campingplatz. Dies, weil zu der Zeit auch einige Bauarbeiter mit Reparaturen vor Ort beschäftigt waren. Für stolze 10 Euro erhielten wir dann einen halben Liter Bier. Ich schmiss dann eine Runde für die Gruppe! Das musste dann aber auch jeder austrinken, ob er Bier mag oder nicht!

Zum Schluss noch für all unsere Leser, die jetzt denken: Das will ich nächstes Jahr auf keinen Fall verpassen! Welche Voraussetzungen müssen Sie für die Teilnahme mitbringen?
Grundsätzlich kann jede einigermassen sportliche Person an dieser Tour teilnehmen. Idealerweise hat der Teilnehmer bereits vorgängig Erfahrungen mit mehrtägigen Wanderungen gesammelt. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist, dass sich der Teilnehmer bewusst ist, über 9 Tage hinweg einen 18 Kilogramm schweren Rucksack tragen zu müssen.

Vortrag "Einsames Fjelltrekking in Norwegen"

 

Referent

Jan Reich

Jan Reich ist Bergwanderführer bei der Mammut Alpine School.

 

Datum: 10. Dezember 2018

Start: 19.00 Uhr

Dauer: ca. 1.5 Stunden

Ort: Mammut Sports Group AG, Birren 5, 5703 Seon

 

Hinweis:

Der Mammut Outlet-Store ist ausnahmsweise bis 19.00 Uhr geöffnet und schenkt dir 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment. Zusätzlich offerieren wir dir ab 18.00 Uhr einen kleinen Apéro. Wir freuen uns auf dich.

Mo, 10.12.2018

Start: 19:00 Uhr

Tour

Wir beraten dich gerne
Unser Team steht vom Montag bis Freitag von 09.00-12.00 und von 14.00-17.00 Uhr telefonisch zur Verfügung.

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